Band 
Siebenter Theil.
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den Truppen abzuschneiden, die man noch an der un-tern Passarge vermuthete*).

Bennigsen hatte südwestlich von Heilsberg die be-reits früher verschanzte Stellung an bezogen, und nureine Division auf das linke Ufer der Alle gesendet, alsam Vormittage des lOten Juni von dem Detaschementbei Launau die Meldung einging, daß eine große Massealler Waffen gegen diese Ort andringe; es wurde bisauf 11 Bataillone 15 Escadrons verstärkt, und zugleichder von Reichenberg herankommende Nachtrab ange-wiesen, zu dessen Aufnahme schleunigst über den Flußzu setzen. Unter dem Schutze dieser Truppen sollteder größte Theil der in sn lagernden die gleiche Be-wegung ausführen, um eine allgemeine Schlacht anzu-nehmen. — Sehen wir hier den russischen Anführerdem vereinigten Heere die Stirn bieten, dessen Verein-zelung kräftig zu benutzen, er kurz vorher bedenklichgefunden, so ist es vielleicht nothwendig sich des starrenWiderstandes zu erinnern, den seine Truppen bei Pul-tusk und Eylau geleistet; in einer durch die Kunst ver-stärkten Position, wo kaltblütiges Ausharren wichtigerschien als große Manövrirfertigkeit, durste er hoffen,selbst die Anfälle Napoleons abzuweisen, was bishernoch Keinem gelungen. Höchstwahrscheinlich sah er

') m. II um-.5, 1'. XVIII. I>. 219—265. v. Plotho,

Tagebuch, S. 128—136. 291—293. Nachrichten undBetrachtungen, Band II S. 76-86. HandschriftlicheNachrichten.