Band 
Achter Theil.
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versammelten sich die verwendbaren Truppen auf denihnen angewiesenen Punkten: die vom Generalissimusbefehligte Hauptarmee, 194,400 Mann stark, zumgrößten Theile in Böhmen, mit einem Seitencorps imThale der Donau; 35,000 Mann unter ErzherzogFerdinand, gegen das Herzogthum Warschau bestimmt,bei Odrzywol; die 66,000 Mann zählende Armee desErzherzog Johann mit der Hauptmasse bei Klagenfurtund Laibach. — Hinsichtlich der Eintheilung derTruppen, war man von der früheren Gewohnheit ab-gewichen, und hatte nach dem Beispiele der Gegner,neun Armee-Corps aus allen Waffengattungen gebildet,wozu zwei Reserve-Corps von Grenadieren und schwe-rer Reuterci kamen.

Unsere Darstellung der Vorbereitungen Oester-reichs zu dem bevorstehenden Kampfe würde unvoll-ständig seyn, wenn die in jene Zeit fallenden Entwürfezu fortificatorischen Anlagen ganz unerwähnt blieben.Zweimalige Erfahrung hatte auf die Nothwendigkeithingewiesen, den kürzesten Weg zur Hauptstadt imThale der Donau, gegen einen von Westen andringen-den Feind zu sperren, was indeß nur Erfolg gewah-ren konnte, wenn zugleich die aus Italien durchSteyermark führende Hauptstraße ebenfalls gesichertward. Hierauf beruhte der Entwurf, die Stadt Ennszur Festung ersten Ranges zu erheben, durch einen beiMauthausen auf dem linken Donauufer zu erbauendenBrückenkopf, die Verbindung mit Böhmen, und durch

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