Band 
Achter Theil.
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so stellten sich die Verhältniße höchst ungünstig fürNapoleon, dessen Heer zu jener Zeit noch keineswegsvereinigt war Etwa 55,000 Mann der Contingentevon Baiern, Wärtemberg, Baden und Hessen-Darm-stadt standen in ihrer Heimat marschfertig; Marschall^Davoust an der Spitze der 60,000 Mann^'starken, so-^ "0 genannten Rheinarmee, verließ erst etwas spater sein

Hauptquartier Erfurt, um sich der Donau zu nähern,und 15,000 Mann unter Oudinot rückten aus derGegend von Hanau gegen den Lech. Nächstdem hat-ten 25,000 Mann, im Marsche nach Spanien begrif-fen, zu Lyon Gegenbefehl erhalten, und überschrittenvom 17ten März ab den Rhein; andere Abtheilungenvon geringerer Stärke waren noch im Anzüge, so daßzu erwarten stand, in der ersten Hälfte des April un-gefähr 160,000 Mann'"'versammelt zu sehen. DieGarden nebst andern aus dem Innern Frankreichskommenden Verstärkungen, das bei Dresden zusammen-gezogene Königlich sächsische Contingent, eine französt-«/L", sche Division aus dem nördlichen Deutschland, undaus heu herzoglich sächsischen Truppen gebildete,° ^ konnten erst spater an der Donau eintreffen.

Italien und Dalmatien war von mehr als 70,0« «0Mann besetzt, welche indeß, bis in den südlichen Theildes Königreichs Neapel ^zerstreut, ihre Vereinigungnoch lange nicht bewirkt hatten; im HerzogthumWarschau befanden sich 26,000 Mann, davon wegen