Band 
Achter Theil.
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bei Teugen, «nd die sehr bemerkbare Versammlungeiner bedeutenden Streitmasse zwischen Arnhofen undAbensberg, bekannt seyn; es erscheint jedoch höchstwahr-scheinlich, daß er den Entwurf auf beiden Ufern derDonau zu manövriren nicht aufgab, und hinlänglicheZeit zu behalten hoffte, die Verbindung mit dem Heer-theile jenseit des Stromes herzustellen. Fürst Liechten-stein erhielt Befehl, sich in den Besitz von Regensburgzu setzen, Rosenberg sollte bei Dinzling stehen bleiben,Hohcnzollern hinter die große Laber zurückgehen; bei-des vermuthlich, um jene Bewegung gegen Davoustzu decken, und unberuhigt vom Feinde, das fünfte Ar-mee-Corps aufzunehmen, dessen Ankunft erwartet wurde.Welche Weisungen an den Ueberrest des linken Flügelsgegangen, ist nicht zu ermitteln.

Begreiflich konnte Napoleon die Einzelnheiten derösterreichischen Stellungen nicht so genau übersehen,wie sie eben dargelegt wurden; aber er wußte im Allge-meinen die Gegner vom linken Donauufer bis in dieGegend von Pfaffenhofen ausgedehnt, und Recognos-cirungen zeigten, daß an der Abens große Zersplitte-rung ihrer Streitkrafte stattfinde. Gelang es hierdurchzubrechen, so fiel Landshut, ihr Hauptrückzugs-punkt und Hauptdepot, in die Gewalt der Sieger, unddie geschlagenen Truppen wurden aufgerieben, insofernMassen« nur gleichzeitig mit ihnen dort eintraf; einerasche Bewegung gegen den rechten Flügel der feindli-chen Hauptmasse, mußte dann diesen in hoffnungslose