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Biidw.
Wirklich hatte dieser den Plan nicht aufgegeben,den Kriegsschauplatz nach dem rechten Ufer zu verle-gen, aber eine Kette von Ereignißen, deren zum Theilbereits Erwähnung geschah, hinderte fortwährend dieAusführung. Seine Armee, — wie der Leser weiß,am 2ten Mai bei Sedlitz, Strakowitz, Winterberg, —UM.s.ö.Sedl. erreichte den 4ten die Gegend von Budweis und Ochs-3^ M. s. w. wo die Meldungen von den Vorfällen bei Ebels-berg und Mauthausen den Befehl an Hiller veranlass-ten, die Brücke von Mantern nicht zerstören, sondernso abbrechen zu lassen, daß sie schnell wieder gebrauchtwerden könne, weil nunmehr der Uebergang dort erfol-gen sollte. Unmittelbar darauf ging die Anzeige ein,eine von Linz übergeschiffte würtembergische Abtheilunghaben am 5ten die Landwehr des General Richter zer-sprengt, auch sofort die Wiederherstellung der Brückeund Verschanzungen bei Urfahr-Linz begonnen. InVerbindung mit dem Marsche Bernadotte's, erzeugtedieß die Ansicht, daß Napoleon gegen Wien nur De-monstrationen mache, und seine Hauptkraft nach Böh-men zu werfen beabsichtige; eine Meinung die sich zwarals völlig »»gegründet erwies, aber zweitägigen Still-stand bei Budweis verursachte, so daß man an demTage an welchem Napoleon vor Wien erschien, erstbei Zwettel anlangte. Unterwegs hatte die Besorgniß,derselbe möge von Nußdorf aus schnell auf das rechteDonauufer übersetzen, den Generalissimus bestimmt,Hiller aufzugeben, daß er in einer weiter unterhalb
9 M. s.Budw.