gern Widerstände begegnete, baß der Kampf erst beiAnnäherung des Abends mit gänzlicher Niederlage der,im südöstlichen Theil der Aue zusammen gedrängtenFeinde endete; 230 Mann waren getödtet, 15 Offiziere370 Mann fielen in die Gewalt der Sieger, denen dasfolgenreiche Ereigniß ebenfalls 9 Offiziere 354 Manntodt und verwundet kostete. Oesterreichischer Seitswurde die Insel nunmehr stark besetzt, und eine Bri-gade hinter derselben zur Unterstützung aufgestellt. Na-poleon wollte aber einen Versuch nicht wiederholen,dessen Mißlingen, wie dem sachkundigen Leser nicht ent-gangen seyn wird, entweder einer anfänglichen Über-eilung, oder späteren Vernachlässigung beigemessen wer-den muß.
General Schustekh, Befehlshaber der bei Kremsgebliebenen Division, hatte die Anweisung erhalten, imäussersten Falle die Brücke von Mautern zu verbren-nen, und glaubte sich schon am lOten in diese Noth-wendigkeit versetzt. Die Meldung davon ist jedenfallsnoch selben Tages im Hauptquartier des Generalissimuszu Zwettel eingegangen, denn wir sehen ihn am fol-genden die bisherige Straße verlassen, welche forthinkein Interesse hatte; die bis zum 13ten gemachten Mär-9 M. s. S. sche über Neu-Pölla und Horn nach Groß-Weickers-porf begründen die Vermuthung, daß nunmehr Tulnzum Uebergangspunkte ausersehen war. Nachdem aberdas Gefecht in der Jedelseer Aue (wovon der Berichtganz füglich in der Nacht zum 14ten nach Groß-Wei-