Band 
Achter Theil.
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Colonne als Fundamentalstellung der Infan-terie, ist für dieselbe der Markstein einer neuen Zeit,und wie ihr gleich beim ersten Versuche die Weihe desSieges wurde, so hat sie sich unter den harten Käm-pfen späterer Jahre glänzend bewährt.

Da der größere Theil der Truppen bis zu denAngriffspunkten ungefähr anderthalb Meilen zu mar-schiren hatte, und sie deshalb nicht füglich vor vierUhr Nachmittags erreichen konnte, so blieben den hun-dert und zwanzig tausend Mann Napoleons, welche inder Lobaue und am rechten Donauufer versammelt wa-ren, zum Uebergange nach dem linken, beinahe vollevier und zwanzig Stunden seit Vollendung der letztenBrücke. Dennoch waren um diese Zeit nicht mehr als27 Bataillone von Massena's Corps, 16 Cuirassier-Schwadronen unter d'Espagne, und vier Brigaden leich-ter Cavalerie von etwa 30 Escadrons eingetroffen, de-ren Kopfzahl vier und zwanzig tausend Mann Infan-terie, neun tausend Reuter betragen mochte; diese aus-serordentliche Langsamkeit des Ueberganges erklärt sichhinlänglich durch vielfache Beschädigungen der beidenHauptbräcken, veranlaßt theils von dem Anschwellendes Stromes, theils von Baumstämmen, Mühlen undmit Steinen beladenen Kähnen, welche die Oesterreichsweiter oberhalb den Fluten überließen*).

') General Pelet behauptet zwar, daß die derartige Zerstörungder Brücken zufällig gewesen, und nicht von den Gegnernherbeigeführt worden sey, indeß würde er sich bei größerer