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in Flammen gerathenen Ortes zu gewinnen, so behaup-teten ihn die Oesterreicher doch bis nach völlig einge-brochener Dunkelheit. Weiter links war Fürst Hohen-zollern über Ernstbrunn nach Kamersdorf marschirt, 4z M. n. w.wo er am 9tcn verweilte; Fürst Rosenberg traf (überMistelbach) am 8ten bei Laa ein, erhielt hier Befehl qz M. n. w.die Straße nach Brünn zu decken, und besetzte nach-sten Tages bei Muschau das linke Ufer der Taya, 3) M. n. önachdem er die vom zweiten Armee-Corps erhaltenenVerstärkungen demselben wieder überwiesen hatte.
Die Hauptmasse war in drei Tagen nur etwasüber fünf Meilen zurückgegangen, dennoch befand sichder ganze Troff noch zwischen ihr und dem schwierigenDefilee von Znaim, als am Abende des 9ten im Haupt-quartier die Nachricht einging: eine feindliche Colonne,über Laa auf dem linken Tayaufer vordringend, habebereits Erdberg erreicht, und stehe mithin naher an je- 2 z M. s. L.nein Punkte als die eigenen Truppen. Sofort mußteFürst Liechtenstein mit der Reserve-Reuterei und denGrenadieren nach Znaim aufbrechen, die Heertheile von 4 M. n, w.Vellegarde, Kollowrath und Klenau folgten sobald derTag grauete, Hohenzollern erhielt dieselbe Richtung,
Fürst Reuss wurde in der Stellung bei Schöngrabenzurückgelassen, um die auf der großen Straße nachdrin-genden Gegner möglichst lange aufzuhalten. Sein Nach-trab (2 Bataillone 16 Escadrons) räumte am lOkenSchöngraben erst nach hartnäckigem Widerstände, undvertheidigte darauf das Dorf Grund und dessen nächste ö-