Band 
Achter Theil.
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sung, und darauf gegründete Rechte verloren, es mußteausserdem in grellem Gegensatze mit früheren glücklichenVerhältnißen, die ungewöhnliche» Leistungen machen,welche alle Regierungen des Rheinbundes von ihrenUnterthanen zu fordern genöthigt waren. Indem Kai-ser Franz dem neuen Herrn nur diejenigen Befugnißeabzutreten vermocht hatte, die ihm selber zustanden,alle desfallsigen Beschränkungen aber unbeachtet blie-ben, wird es erklärlich, wenn die Beeinträchtigten dendermaligen Zustand als einen nicht im Rechte begrün-deten, sondern blos faktischen betrachten, welcher ohnePflichtverletzung bei günstiger Gelegenheit beseitigt wer-den könne. Oesterreichs Rüstungen erschienen als solche,auch fehlte es, nach »«verwerflichen Zeugnißen, nichtan direkten Aufforderungen von dorther: zum Wieder-gewinne des glücklichen Zustandes früherer Tage thä-tig mitzuwirken; leicht fanden sie bei einer BevölkerungEingang, welche seit Jahrhunderten gewohnt war, zurVertheidigung ihres Heerdes und des Hauses Oester-reich, in Masse die Waffen zu ergreifen, und mit Un-geduld harrte Alles des Augenblicks zum Handeln. Er-klärt sich dadurch das blitzgleiche Aufflammen der In-surrektion, so ist dagegen das Benehmen der baiersche»Behörden unbegreiflich, welche entweder nichts von demahmten was sich vorbereitete, oder das kräftige Berg-volk zu gering achteten, um irgend eine sichernde Maß-regel zu treffen. Vielleicht hatte der kurz vorher er-langte leichte Sieg über die Bewohner des Fleimser