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österreichische Oberbefehlshaber, den er ohne Säumenpersönlich von dem Geschehenen unterrichtete, sendeteihn darauf nebst einem andern Offizier aus seiner Um-gebung, in das feindliche Hauptquartier, um wegen desAbzugs der Truppen, und Schonung der Einwohnerzu unterhandeln.
Indessen hatten sich die des Zillerthalcs, Unter-Jnnthales und Pinzgaues den Baiern unterworfen,auch war den Anführern der letztern nicht unbekanntgeblieben, daß die ihnen gegenüberstehende Landsturm-masse durch den Abzug der Oesierreichcr und die mehr-tägige Unthatigkeit sehr herabgestimmt, so wie daß einezahlreiche Partei in der Hauptstadt fernerem Wider-stände abgeneigt sey. Diese wesentliche Veränderungder Verhältniße konnte die Ansicht von der Unz-weck-mäßigkeit weiterer Zugeständniße motiviren, niemalsiz M- s. w. aber das am 18ten bewirkte Vorrücken nach Voldersrechtfertigen; die beiden hier anlangenden Unterhändlermußten ungehört wieder umkehren, und als am näch-sten Tage das baiersche Corps, ohne Widerstand ge-iz M. s. w. funden zu haben, in Innsbruck einrückte, mochte wohlNiemand ahnen, wie viele Opfer noch dem Zweckedarzubringen seyen, welchen man ohne jenes übermü-thige Bezeigen, sofort erreicht hätte. — Lefevre bliebmit der gesammten Masse unthätig in der Hauptstadt,vielleicht von der Ansicht geleitet, daß unter den gege-benen Umständen das österreichische Corps Tyrol jeden-falls räumen, und der Aufstand dann von selber er-löschen