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theil, wahrscheinlich gar keinen Angriff gewagt hatten;unthätiger Stillstand fuhrt aber bekanntlich beinahe ge-wiß zur Auflösung solcher regellosen Haufen. Indeßes mochte der Waffenehre entsprechend erscheinen, dieeben mit Erfolg vertheidigte Position auch ferner fest-zuhalten, und so blieb die Hauptmasse auf den Höhenvon Galwies bis Amras vertheilt, ein Bataillon deckte 'die Brücken von Hall und Polders, ein zweites be- ^fand sich nebst einer halben Schwadron auf dem lin-ken Jnnuftr bei Höttingen und gegen Zirl.
General Buol sahe am 28sten Mai beinahe drei-zehntansend Mann Schützen und Aufgebot versammelt,ohne die Ober-Innthaler, von denen noch alle Nach-richt fehlte. Ihre Mitwirkung konnte höchst erfolgreichwerden, aus den oben angedeuteten Gründen erschienjedoch langes Zögern unrathsam, und man beschloß fürden nächsten Morgen einen allgemeinen Angriff, wozufünf Compagnien, eine halbe Escadron mit etwa vier-tausend Tyrolern auf dem rechten Ufer der Sill, achtCompagnien eine halbe Escadron und der Ueberrest derLandesvertheidiger links dieses Baches vorrückten; dieStärke der Linientruppen betrug ungefähr eilfhundertMann, ungerechnet 4 Compagnien 1 Escadron, welcheals Reserve hinter Schönberg stehen blieben.
Unweit Patsch theilte sich der rechte Flügel in vierColonncn. Achthundert Schützen schlugen die Richtungauf Hall und Polders ein, die dortigen Inndrücken zuzerstören, was hinsichtlich der letzteren nach lebhaftem
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