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Der größere Theil des linken Flügels war durchbeinahe vierstündige Anstrengungen in den Besitz desJselberges gelangt, als General Deroi denselben baldnach Mittag, durch einen mit großer Entschlossenheitausgeführten Angriff wieder zu gewinnen suchte; schonhatten die Baiern die Höhe erreicht, als zwei bisherin Reserve gehaltene Compagnien ihnen geschloffen ent-gegen rückten, die Tyroler sich schnell gegen beide Flan-ken der Colonne sammelten, welche darauf mit em-pfindlichem Verluste umkehren mußte. Hiernachst wurdedas Gefecht mit geringerer Lebhaftigkeit am nördlichenFuße des Berges fortgesetzt, da es den Oesterreichernan Munition zu mangeln begann. Um diesen Umstandden Gegnern zu verbergen, ließ Oberstlieutenant Ertldem Anführer derselben eine Capitulation anbieten, ihndarauf hinweisend, daß er gänzlich eingeschlossen sey,indem sich jenseit des Jnn ebenfalls Abtheilungen vonTyrolcrn zeigten; wahrend der dadurch veranlasstenzweistündigen Unterbrechung der Feindseligkeiten, war dererforderliche Schießbedarf angelangt, und man hattemit List einige vorgeschobene Posten in Wiltau gewon-nen, doch wurde kein entschiedener Schlag weiter ver-sucht, welcher auch in der freien Ebene gegen verhalt-nißmaßig zahlreiche Linientruppen aller Waffen, höchstbedenklich erscheinen konnte.
Weiter links eroberten zwei Compagnien mit etwazweitausend Tyrolern unter dem Kapuziner Haspinger,die Höhen bei Rätters, spater Galwies, und warfen