Band 
Achter Theil.
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«valtuug als die Kriegsangelegenheiten leiten; — eineganz einfache und naturgemäße Erhöhung, da ihm alsbisherigem Befehlshaber im südlichen Theile des Lan-des, die nächsten Ansprüche darauf zustanden, welche beidem großen Vertrauen, das er genoß, um so wenigerbesiritten wurden, als der ungleich fähigere Major Tei-ln er mit den Oesterreichern abgezogen war. Wahr-scheinlich erwartet Niemand die Entwickelung neuerstaatswirthschaftlicher oder gouvernementaler Grund-sätze von dem einfachen Landmanne, aber ein Beweisseines richtigen Taktes ist's, daß er die Maßregeln derösterreichischen Intendantur wieder ins Leben rief, undder neugeschaffenen provisorischen Landes-Administra-tion ständische Deputiere zugesellte. Ferner möchte Ho-ser, mit seiner Umgebung über weitschichtigen militai-rischen Combinationen brütend, eine so auffallende Er-scheinung seyn, daß es vielleicht natürlicher ist, wennmit mehrern salzburger Distrikten wegen ihrer regelmä-ßigen Theilnahme am Kampfe unterhandelt, Kärnthengleichfalls dazu aufgefordert, und zunächst für Ver-mehrung der Streitmittel aller Art gesorgt ward; dieAnlage von Schanzen u. dgl. blieb der Ortskunde derUnterbefehlshaber überlassen, eigentliche Kricgsuuterneh-mungcn fanden, mit Ausnahme einiger unerheblichenVorpostengefechte an der Grenze von Salzburg, im Laufevon sechs Wochen nicht statt*).

') Bartholdy Krieg der Tyroler, S-215—228. 238—261.