6z M. n. w. St. Ruprecht; sein aus zwei Bataillonen bestehenderiz M. s. w. Vortrab besetzte Leoben, zwei andere Bataillone rückten3M.w.Grätz. "ach Voitsberg, wahrscheinlich um über Weißkirchen,— wohin die ihr zugegebene Reuterei vorausging, —die große Straße im Rücken der Gegner zu gewinnen.Leider sind wir auch hier fast ausschließlich auf fran-zösische Quellen beschrankt, nach denen Rusca am 5ten2zM.s.w.Le. zu Kraubath Kunde erhielt, Leoben sey von den Oester-2 M. s. w. reichern besetzt, deshalb bis Knittelfeld zurück ging, abernächsten Tages, auf die Nachricht, daß nur eine schwa-che Avantgarde dort stehe, wiederum vorrückte*). Je-denfalls erschien er in den spateren Abendstunden des6ten Juli vor dem Orte, wo man die gewöhnlichstenVorsichtsmaßregeln vernachlaßigt zu haben scheint, denndie beiden Bataillone wurden vollständig überfallen, undgänzlich zersprengt. Doch mochte der französische Gene-ral die Fortsetzung seines Marsches für nicht minderbedenklich halten, wie das Zurückgehen auf der Klagen-furter Straße; raschen Entfchlußes warf er sich daher
*) Höchstwahrscheinlich erhielt man die Nachricht von Rusca'sBewegung erst durch Gefangene, welche die vorgesendetenStreifcorps machten, und der im Texte angegebene Tagdes Abmarsches Gavassini's ist deshalb wohl als richtig an-zunehmen; dann aber scheint es fast undenkbar, daß Leobenbereits am Sten besetzt gewesen. Nächstdem wäre schwer zuerklären, wie selben Tages noch etwas von der Expeditionzu Kraubath — wenigstens sechs Meilen von Grätz — be-kannt seyn konnte, selbst unter der Voraussetzung, daß inletzterer Stadt ihr Zweck zur öffentlichen Kenntniß gekom-men, was doch gewöhnlich nicht zu geschehen pflegt.