Band 
Achter Theil.
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ten in dem Maße verkannte, wie es hier geschah, undes muß eine systematische Bearbeitung für diesen Zweckvorausgesetzt werden, deren Endziel nicht undeutlich durch-blickt. Vermuthlich hatte auch sie noch nicht zum Aeusser-sien geführt, ohne einen unglücklichen Zufall, welcher dasletzte Gewicht in die Wagschale warf. Geheime An-trage vom linken Weserufer her, hatten Schill eine Pro-klamation entwerfen lassen, die zu allgemeinem Aufstandeaufforderte; der Ueberbringer derselben und mehrererdarauf Bezug habender Briefe war in die Gewalt derwesiphalischen Regierung gefallen, wovon man durchdie aufopfernde Treue eines dortigen Verbündeten nochrechtzeitig Nachricht erhielt. Dadurch zu einem Ent-schluße gedrängt, wählte Schill das Auskunftsmittel,welches, an sich ein schweres Vergehen gegen seinenKriegsherrn, für diesen bei der damaligen politischenConstellation verhangnißvoll werden konnte, und jeden-falls unermessliche Verlegenheiten herbeiführen mußte.

Am Nachmittage des 28 sten April rückte das er-wähnte Regiment wie öfter zum Manövriern aus, undwar etwa eine Meile von der Hauptstadt entfernt, alsSchill seinen Untergebenen in feierlicher Anrede ver-kündete, der Augenblick des Kampfes gegen Napoleonsey gekommen; ob nach dem Willen des Monarchen?blieb unberührt, aber eine keineswegs lobenswerthe List,konnte für alle Uneingeweihten die ausdrückliche Ver-sicherung ersetzen. Vermuthlich schien der Elbübergangin der Nahe von Magdeburg unrathsam, man schlug