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Feuer von zwölf Geschützen aufgehalten, erstürmte siedie unvollendeten Werke, deren Besatzung meist dieFlucht ergriff, und drang in die nächsten Straßen;Schills Reserve scheint in völliger Unkenntniß von demVorfalle geblieben, und sogar durch die schnell herbei-gezogene dänische Reuterei überrascht worden zu seyn,denn sie befand sich bereits in regellosem Handgemenge,als er endlich von jenem Unfälle benachrichtigt, vomKnieper Thore herbei eilte.
Uebcrall entbrannte nunmehr der wüthendste Kampf,in seinen Einzeluheiten unmöglich zu schildern, im All-gemeinen dadurch charakteristrt, daß Jeder Leben undFreiheit bis zum Aeussersten vertheidigte. Den Tod su-chend, sprengte Schill in den Straßen umher, hiebmitten unter dem Feinde den General Carteret vomPferde, und sank wahrscheinlich bald nachher selbstvon mehreren Kugeln getroffen, ohne daß mit völligerBestimmtheit zu ermitteln wäre, durch wen und unterwelchen Umstanden er geendet. Beinahe sechshundertMann seines Corps fielen in Gefangenschaft, sechszehnOffiziere mit hundert und einigen siebenzig Reutern bahn-ten sich, den Säbel in der Hand, einen Weg ins freieFeld. Einem dort aufmarschirten holländischen Cui-rassier-Regimente imponirte ihr fester Entschluß, zu fal-len oder freien Abzug zu erkämpfen, dergestalt, daß Un-terhandlungen eingeleitet wurden, wobei ihr Anführer,nachdem er sich vor Allem von Schills Tode überzeugt,die Erlaubniß ertrotzte, mit den Seinen und einigen