Band 
Achter Theil.
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7 M. n.Schlei.

den feindlichen Anführern mit, und traf ein Abkommendahin, daß seine Truppen den besetzten Landstrich nichtvor dem Lösten zu räumen brauchten, wonach auch derbei Schleitz gebliebene Herzog von Braunschweig ange-wiesen ward. Fährte derselbe dem gemäs sein Corpsnach Böhmen zurück, so waren, in dem nicht unwahr-scheinlichen Falle, daß der Friede zu Stande kam, alledarauf verwendeten Kosten, und jede Aussicht zu krie-gerischer Thätigkeit verloren, wogegen sich die Verhält-niße ungleich günstiger gestalten konnten, wenn es ge-lang die Küste der Nordsee, und die dort erschienenebritische Flotte zu erreichen. Dieses Auskunftsmittel,dem Geiste des Herzogs vielleicht schon früher nichtfremd, wurde von ihm erwählt, und sofort durch einegeheime Sendung vorbereitet, aber vorläufig noch derTruppe sorgsam verschwiegen; er marschirte den Listenund Asten über Greitz nach Zwickau, scheinbar aufdem kürzesten Wege zu den bei Kommotau angewiese-nen Cantonirungen, jedoch mit dem Zwecke, einige inBöhmen neu gebildete Abtheilungen, welche bereits inBewegung waren, an sich zu ziehen.

Mittlerweile war der bisherige Chef des General-stabes bei Jerome, General Reubell, am 19ten Juli mitetwa fünftausend Mann von Erfurt nach Hannoveraufgebrochen, wo er den Asten anlangte, und nochdurch zwei Bataillone der Magdeburger Besatzung ver-stärkt werden sollte. Obwohl diese Maßregel bedeuten-den Einfluß auf das Unternehmen des Herzogs gewin-