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verlegen beabsichtigte*). Entweder war Megrigny nurschwach besetzt, oder die Russen ließen sich überraschen,denn sie verloren in kurzer Zeit diesen Ort, durch des-sen Besitz die Theilnahme der Schlesischen Armee andem bevorstehenden Kampfe bedingt war, konnten auchgegen die ihnen folgende Brigade weder den Engwegvon Mery, noch die am linken Flußufer gelegene Vor-stadt behaupten. Als sodann ein zufällig entstandenesFeuer sich mit reißender Schnelligkeit verbreitete, räumteman das Städtchen selbst, einige französische Batail-lone drangen über die brennende Brücke und beschos-sen die in Schlachtordnung aufgestellten Truppen, wo-bei Feldmarschall Blücher selbst leicht verletzt ward.Natürlich gelang es ohne Schwierigkeit, die Gegnerwieder aus dem Orte zu vertreiben, doch verblieb ih-nen das Flußthal, und daher auch Megrigny.
*) So berichtet mit vieler Wahrscheinlichkeit der CabinetS-seccctair Fain, den wir keineSwegeS als Autorität für mi-litairische Thatsachen betrachten, welcher aber Liesen Um-stand genau wissen konnte. Dagegen behaupten Koch undVaudoncourt, unverkennbar zu größerer Verherrlichungdes Kaisers, er sei vom Eintreffen der Schlesischen Armeebei Mery unterrichtet, und Oudinot beauftragt gewesen,derselben das Städtchen durch eine Division entreißen zulassen, der Marschall habe für diesen Zweck die DivisionBoxer verwendet. ES ist im höchsten Grade unwahrschein-lich, daß Napoleon Kenntniß von der Nähe der Schlest-schcn Armee gehabt, und Fain verneint cS geradezu; zwarbefand sich spater eine Brigade der Division Boyer de Rc-beval (vom siebenten CorpS) bei Mery, aber sie kann dieGarde abgelöst haben.