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großen Hauptquartier, wo am 24sten früh noch dieHoffnung vorgewaltet, die Feindseligkeiten sofort ein-gestellt zu sehen. Da dann eine Offensiv-Bewegungder Schlesischen Armee unstatthaft gewesen wäre, be-fahl der König von Preussen, sie solle nach Dien-ville marschiren, Fürst Schwarzenberg schrieb dieselbeRichtung vor, mit dem Bemerken, sofern kein Waf-enstillstand eintrete und der französische Kaiser dieAube überschreite, beabsichtige er, ihn kräftig anzu-greifen. Ein zweites am Abende des 24sten erlasse-nes Schreiben des Fürsten enthielt neben der Nach-richt vom Mißlingen der Unterhandlungen die Auffor-derung, am Lösten oder 27sten bei Colombs les deuxEglises einzutreffen, wo man dem Feinde mit verei-nigten Kräften die Schlacht anbieten werde*).
Colombö ist von Esternay, dem Hauptquartieredes Feldmarschalls, etwa sechzehn Meilen entfernt, eswar mithin bei dem elenden Zustande der Nebenwegekaum möglich, am 29sten dahin zu gelangen, undwenn die Hauptarmee nicht so lange Stand hielt, sodrohete der Schlesischen unzweifelhaft große Gefahr,während Napoleon vermuthlich von jener abgezogenwurde, wenn man die Bewegung vorwärts fortsetzte.
') Der Vollständigkeit halber bemerken wir, daß der Ober-befehlshaber schon am Nachmittage die gegebene ErlaubnißzurTrennung bereut hatte, und denF.M. Blücher münd-lich auffordern ließ, über Arcis nach Lesmont zu marschi-ren, doch ist dieser Befehl dem letztem nicht zugekommen.