62
liegenden Falle. Ohne die grobe Nachlässigkeit, daßgar kein Nachtrab aufgestellt war, möchten daher dieFranzosen ungefährdet entkommen seyn, als aber ihresorglos marschirende Reuterei plötzlich Gefchützfeuervon der Abtheilung des Prinzen erhielt, und zugleichCavalerie herbei eilte, entstand ein gräßlicher Wirr-2 z M. n. iv. warr. Alles entfloh, und erst unweit les Grez gelanges, das Fußvolk theilweise zu ordnen, wodurch grö-ßeren Nachtheilen vorgebeugt ward. Vierhundert Ge-fangene hatte der Vorfall ohnedies gekostet.
Molitors frühzeitiger Rückzug vereitelte den Ent-wurf des Kronprinzen von Würtemberg, wonach am4ten die Stellung bei Maifons blanches von vornebedroht und in ihrer rechten Seite umgangen werdensollte; das dritte Corps erhielt daher Quartiere umBouillis St. Pouange und St. Germain, das viertebei Montgueux, der Vortrab kam nach St. Lisbaut.
Bereits am Morgen des Sten März befand sich6 M. n. w. die französische Armee unter den Mauern von Nogent,zwei Tage später an folgenden Punkten: Divisionsz M. und Pactod in Montereau und Brap, General Gerard mit2^. s. w. Corps und der Meuterei von Samt Germain
auf dem rechten Seine-Ufer Nogent gegenüber, diez M. n. w. Hauptmasse bei le Msriot. Diese Bewegungen warenfreiwillig und ungestört geschehen, denn nicht eher alsam Morgen des 7ten, da eben die letzten Truppenvon la Chapelle Godefroy abzogen, zeigte sich eineMasse Meuterei, welche die vermeintliche Stellung