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Katharina II. von Russland : August der Starke - Kurfürst von Sachsen, König von Polen ; Papst Alexander VI. ; Karl Leopold - Herzog zu Mecklenburg-Schwerin ; Ludwig XIV. - König von Frankreich
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62
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„Es erscheint fast als Kleinigkeit, daß er von den geistlichenFunktionen nicht die geringsten Kenntnisse hatte."

Mit pfäffischer Verschlagenheit weiß der bekannte KardinalHergenröther sich in seiner Kirchengeschichte um das end-giltige Urtheil über den großen Verbrecher auf dem Papststuhleherumzudrücken: „Die Christenheit", schreibt er über den Toddes Papstes, „war von einem großen Aergerniß befreit. Aber auchbei einem so unwürdigen Papste, dessen Werke zu nieder waren,während seine Lehren befolgt werden mußten (Matth. 23,2.3.)*)

*) Diese Bibelstelle lautet in Luthers Uebersetzung:

„Und Jesus sprach: Auf Moses Stuhl sitzen die Schriftgelehrtenund Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt,das haltet und thut es; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht thun.Sie sagen es wohl und thun es nicht."

Auf diese Stelle stützt die römische Kurie bekanntlich die Lehre,daß ein Priester, und wenn er persönlich selbst der größteHallunke und Verbrecher ist, doch durchaus giltige kirch-liche Handlungen vornehmen könne und der rechtmäßigeBermittler zwischen dem Himmel und den Gläubigenbleibt.

Wer indessen jene Stelle nachliest, sieht auf den ersten Blick,daß es sich in derselben vielmehr um weiter nichts als um eine scharfverurtheilende Kritik des alljüdischen Pfaffenthums handelt.Heißt es doch unmittelbar daraus weiter:

23,4. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden undlegen sie den Menschen auf den Hals; aber sie wollen dieselben nichtmit einem Finger regen.

6. Sie sitzen gerne oben an über Tisch und in den Schulen.

7. Und haben es gerne, daß sie gegrüßet werden auf demMarkt und von den Menschen Rabbi genannt werden.

8. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen.

27. Wehe euch, ihrSchristgelehnen und Pharisäer, ihr Heuchler, dieihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübschscheinen, aber inwendig sind sie voller Tvdtcnbeine und alles Ünflaths-

28. Also auch ihr: von außen scheinet ihr vor den Menschenfromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend!

Das ganze Kapitel 23 des Matthäus ist ein wenig schmeichel-haftes Albumblatt, das der Gründer der christlichen Religion demPsasfenthum gewidmet hat.