Band 
[Erster Band. - Zweiter Band.]
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meister von Falkenberg stellen, der bei dem Vater stehtund auch hcirathen will. Dieser Offizier — ein Mann vollMuth und Gutherzigkeit, ohne alle Grundsätze, als die derEhre, der, um sich nichts hinter seine Ohren zu schreiben,die sonst bei einiger Länge das schwarze Bret und derKerbstock empfangner Beleidigungen sind, lieber andereChristen hinter die ihrigen schlug, der feiner handelte als ersprach und dessen Kniestück ich nicht zwischen diesen zwei Ge-dankenstrichen ausbreiten kann — warb in dieser Gegend solange Rekruten, bis er selber wollte angeworben sein vonErnestincn. Er haßte nichts so sehr als Schach und Herrn-hutismus; indessen sagte Knör zu ihm, „Abends um 12Ilhr fingen, weil er so wollte, die sieben Spiel-Turnier-wochen an, und wenn er nach 7 Wochen um 12 Uhr dieSpielerin nicht aus dem Schlachtselde ins Brautbette hin-eingeschlagen hätte, so thät' es ihm von Herzen leid, undaus der achtjährigen Erziehung brauchte dann ohnehin nichtszu werden."

Die ersten 14 Tage würd' in der That zu nachlässiggespielt und — geliebt. Allein damals hatten weder an-dere gescheidte Leute, noch ich selber, jene hitzigen Romanegeschrieben, wodurch wir (wir haben's zu verantworten)die jungen Leute in knisternde, wehende Zirkulierösender Liebe umsetzen, welche darüber zerspringen und verkal-ken und nach der Trauung nicht mehr zu heizen sind. Er-nestine gehörte unter die Töchter, die bei der Hand sind,wenn man ihnen befiehlt, „künftigen Sonntag, so Gottwill, werde um 4 Uhr in den Herrn A — Z, wenn erkommt — verliebt." Der Rittmeister biß im Artikel derLiebe überhaupt, weder in den zählenden Pumpernickelder physischen — noch in das weiße kraftlose Weizenbrodder Parisischen — noch in das Quitten- und Himmelbrod