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Heuschrecke daS sechste Bein aus und daher schonte er die sei-ner Leute, die viere weniger hatten, um so mehr.

Endlich packen sie ein, die Falkenbergischen: wir wollendabei sein. Da Falkenbcrgs Seele wie Uhren und Pferde,nur unter dem Reisen nicht stockte: so war er am Abzug-morgen am frohesten unv raschesten; liebre keine Fortschrei-tung durch Sekunden, sondern durch Nonen; fluchteüber sämmtliche Hände und Füße im Schloß, weil sie nichtflogen; drückte und stauchte das weibliche Schiff und Geschirrmit ehernen Händen in die nächste Schachtel hinein; unvhatte keine andern abführenden Haarseile seiner ungeduldigenLangweile als seine Füße, die stampften, und seine Häude^mit denen er theils den Kutscher aus solchen Gründen, wiedieser die Pferde, auswirtc, theils die zurück bleibenden imSchlosse sämmtlich recht gut beschenkte.

Die Nittmeisterin aber weiß alles so komplett und ver-nünftig zu thun, daß sie mit nichts fertig wird. Hatte siedrei Sprünge zu thun, um dem herunter plumpcnden Mondeauszuweichen: so streifte sie doch, eh' sie spränge, noch eineFalte aus der Fenstergardine heraus — beim Plätten wär'snoch ärger. Gleich Gelehrten liegt sie neben dem Brodstu-Linni noch einem Nebenstudium und Beiwerk ob und thutmit jeder Sache die benachbarten mit. „2ch kaiyl nun ein-mal nicht so lüdcrlich sein wie andre Weiber," sagte sie ebenzum knirschenden Ehemann, der acht stumme Minuten ihrzusah. „Ich wollt' ins Teufels Namen lieber, Du wärestdie liederlichste in der ganzen schriftsässigen Ritterschaft" --sagt' er. Da sie nun, so oft sie Sturm und Unrecht halte,blos auf den zornigen Hyperbeln des andern ankerte, wieich als appellatischer Sachwalter häufig muß: so bewies sieauch dasmal geschickt, daß an liederlichen Frauen wenig wäre— und da einen hitzigen Rittmeister nichts »och mehr auf-