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weder Reichskammergericht noch Erekutionstrnppcn, gegenmein Siebeneck bei; wär' ich aber ein Reichsstand, so thätensie schon manches — versprechen.
Unsern Abschiedwagen in Schecrau umgab die lustigeKälte des Professors — das arbeitsame Geschrei seiner Stoi-kern: — das zärtliche Lächeln des Pcstilenziarius mit Iltis-schwänzen — das gute Herz seines Söhnchens, das kaummit Lügen von Gustav abzuschneiden war — und meinedankbaren Erinnerungen an unsichtbare Stunden, an ge-liebte Menschen und an alle meine Schülerinnen. --O daß
doch der Mensch hier so viel vergehen sieht, eh' er selbstvergeht.
Unterweges weinte Gustav im Wagen immerfort in un-sere Gedankenfülle hinein; aber der Alte, dem doch selber dasHerz so leicht zerläuft, wurde endlich darüber toll und sagtezu mir: „ich sehe immer mehr, daß mir ihn der Herrnhnter(er meinte den Genius) zu einer Milchsnppe eingerührt hat;und wenn sie ihn nicht, Herr Hofmeister, ein Bischen kern-hast machen, so wird einmal ein weinerlicher Soldat heraus-kommen, der kaum zu einem Feldprediger taugt; denn auchder muß manchmal sich auf einen Kernfluch verstehen." —.
Den Herrnhnter brachte er im Kopfe nach dem Städt-chen Jssich, als folgendes Selbstgespräch vor unserem Wa-gen vorbeiging: „ich bin ein Esel und ein rechter Spitzbube„von Hause aus, ich elender Schlingel. O ich Racker allzu-„mal, und verflucht-bekannter alter Hollenbrand! Sollte„man mich denn nicht entzweisägcn und braten, mich Teufel,„mich Matz und Vieh!" sagte ein Schülknabe, den alleSchulkameraden umliefen und beklatschten. „Er spricht, sagtemein Prinzipal, wie eine hcrrnhutischc Bestie, die sich herun-tersetzt, um jeden andern noch mehr herabzusetzen." Abernicht im Geringsten; ein armer Teufel war's, der Hunger