Band 
[Erster Band. - Zweiter Band.]
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wen» wir Menschen höfliche Leute wären: so Eiligen wir daöfter ins Freie und begleiteten den verreisenden Sommer höf-lich bis an die Thüre. Ich seh' es voraus, ich würde michheute an der milden Sonne, die ein sauft um uns schleichen-der Mond geworden ist, und die im Nachsommer den weib-lichen 'Artikel verdient, nicht satt sehen können, wenn icdnicht mein Auge nach Schecrau's Bergen richten müßte, womeine Guten wohnen und von wannen heute mein Doktormich besuchen wird..-

Untcr die Erde ist nun ver Tag und seine SonneKomme glücklich heim, geliebter Freund! Auf den Silber-Grund, den ver Mond auf Deinem Weg anlegt, male DeineSeele das Verlorne Eden der Jugend und der schwarzeSchatten, den Du und Dein scheues Roß auf den Stralcn«boden werfen, müsse euch >nachschwimmen, aber nicht voraus!

Warum sind die meisten Einwohner dieses Buchs geradeFonts Freunde? — Aus zwei recht vernünftigen GründenErstlich verquickt sich, das humoristische Quecksilber, das ausihm neben der Wärme deS Herzens glänzt, mit allen Eba-rakteren am leichtesten. Zweitens ist er ein moralischerOptimist. Zehn mctaphvsischc Optimisten würv ich f"reinen moralischen auszahle», der nicht ei» Kraut wie düNanpe, sondern einen ganzen Blumenflor von Freuden w>ever Mensch, zu genießen weiß — der nicht fünf Sinnen,sondern tausend bat für alles, für Weiber und Hclven, ftüWissenschaften und Lustparticen, für Trauer- und Lust spüle,für Natur und für Höfe. — — ES gibt eine gewisse höbe"Toleranz, die nicht die Frucht deS wcstphälischcn Frieden?,noch des Vergleichs von 1705, sondern die eines durch viel?öahrc und Besserungen gesichteten LebenS ist diese Tole-ranz nndel an jeder Meinung das Wahre, au jeder Gattungdes Schönen daS Schone, an jeder Laune das Komiuhe