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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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»reitet nichts. ES kam nicht von Menschensurcht; denn «'S»rar ihm fast leichter, etwas Kühnes als etwas Witziges zusagen; sondern daran kansts, daß er das Gegentheil einerFrau war. Eine Frau lebt mehr außer als in sich, ihrefühlende Schnecken-Seele legt sich säst anßen um ihrebunte Körper-Konchylie an, sie zieht ihre Fühlfaden undFühlhörner nie in sich zurück, sondern betastet damit jcdeSAnflehen und krümmt sie um jedes Blättchen >— mit dreiWorten: das Gefühl, das der Arzt Stahl der Seele vonder ganzen Beschaffenheit ihres Körpers zuschreibt, ist beiihr so lebendig, daß sie in Einem fort fühlt, wie sie siptund steht, wie das leichteste Band anstiegt, welchen Zirkel-bogen die gekrümmte Hutfcder beschreibt — mit zwei Wor-ten: ihre Seele fühlt nicht nur den LonuS aller empfind-lichen Theile des Körpers, sondern auch den der unempfind-lichen, der Haare und der Kleider — mit Einem Worte:ihre innere Welt ist nur ein Welttheil, ein Abdruck deräußern.

Bei Gustav aber nicht; seine innere Welt steht weit ab-gerissen neben der äußern, er kann von keiner in die andre,die äußere ist nur der Trabant und Nebcnplanet der inner».Seiner Seele -— in den Gehirn »Weltglobuö, den der H»cbedeckt, eingesperret — verbauen die bunten eignen Gewachst,aus denen sie sich wiegt und vcrgisset, die Aussicht auf r>eGegenstände jenseits ihres Körpers, die nur dünne Schocke»auf ihre Gedanlen-Aucn werfen; sie sieht also die äußereWelt nur dann, trenn sie sich ihrer erinnert; dann »stdiese in die innere versetzt und verwandelt. Kurz Gustav b«'obachtct nur dao, ,was er denkt, nicht was er cmpsi»^'Daher weiß er niemals seine Ideen und Worte mit de» vor-überschießenden Ideen und Worten andrer Leute zu amalga-Mieren. Der Hofmann schraubt auf und zu, und die Kas-