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„Du wirst nu Deine Freundin sinken" - eine Sonne umdie andre zerging — Beat« breitete ihre Arme hernieder —die letzte Sonne versank — ein Orgelton, der Wellen undihre Särge zerzittern konnte, klang wie ein fliegender Him-mel herüber und lösete durch sein weites Beben die Faser-Hülle von ihm ab und über den ausgebreiteten Silberschal'ren wehre ein Entzücken und hob ihn empor und er nahm
-die wahre Hand von Beata und sagte, indem er
wachte und träumte und nicht sah, die Worte zu ihr: „onimm mich ganz, glückliche Seele, nun hab' ich Dich, ge-liebte Beata, auch ich bin todt" Ihre Hand hiell er sofest wie der Gute die Tugend. Ihr versuchtes Loswindenzog ihn endlich aus seinem Eden und Traum; seine glückli-chen Augen gingen auf und vertauschten die Himmel; vorihnen stand erhaben der weiße vorn Monde überschwemmnGrund und' die Aue des Parks und die tausend zu Sternenverkleinerten Sonnen und die geliebte Seele, die er vor demUntergänge aller Sonnen nicht erreichen konnte. — Gustavmußte denken, der Traum sei aus seinem Schlafe ins Lebenübergezogen und er habe nicht geschlafen; sein Geist konntedie großen steilen Ideen vor ihm reicht bewegen und nick'vereinigen. „In welcher Welt sind wir?" fragte er Beata,aber in einem erhabnen Tone, der beinahe die Frage beant-wortete. Seine Hand war mit ihrer ziehenden fest verwach-sen. „ Sie sind noch im Traume," sagte sie sauft und be-bend. Dieses Sie und die Stimme stieß auf einmal seine»Traum in den Hintergrund aus der Gegenwart zurück; abetder Traum hatte ihm die Gestalt, die an seiner Hand käml'ste-lieber und vertrauter gemacht und die geträumre Unterre-dung wirkte in ihm wie eine wahre und sein Geist war nockeine erhaben-fortlebende Saite, in die ein Engel leine Ent-zückung gerissen und da setzt drüben im öden Tempel die