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selber wünschte sie das Gegentheil, so bald sie hörte, er sei inRuhestatt. Ihre Mutter hatte ihr, indem sie mit ihr dieRegimenter der Roben, Mantel rc. theils reduzierte, theilsüberkomplett machte, so viel bewiesen, Beata werde von ihrereignen Empfindung getäuscht und das Paradies ihrer un-lchuldigsten Liebe sei nach ihrer mütterlichen Empfindungblutschlecht und wirklich ein pontinischer Sumpf — die Blü-tenbäume darin seien Giftbäume — der Blumenflor bestehetheils aus giftigen Kupfer-, theils aus falschen Porzellan-Blumen — auf den Grasbänken darin setze man sich Schnupfenan und das sanfte Wiegen des magischen Bodens fei eineErd-Erschütterung. Diese Eidesverwarnung nach dem Eideder Liebe ließ sich noch hören; aber daß sie noch BeatensÄugend einwandte — die gewöhnlichste, einfältigste, unwirk-samste und am meisten aufbringende Einwendung gegen einelebendige Empfindung — das begann den kleinen Eindruckihrer Wochenpredigt zu schwächen, den die Nutzanwendunggar weglöschte: daß ihr Vater ihr schon den Gegenstand ihrerLiebe halb und halb gewählt. . . . Meine Gerichtsprinzipa-lin war recht gescheidt; aber meinem Gerichtsprinzipal zuLiebe auch oft recht dumm.

Beata brachte also dem Gustav ein durch diests Zer-setzen äußerst weiches und zärtliches Herz über den Stein-dainin mit — und er kam auch mit einest solchen wundenum welches kein Blättchen eines Kallus mehr hing. Ot-tmars salomonische Predigten über und gegen das Lebenhatten seine Puls- und Blutadern mit einer unendlichen Sehn-i"cht gefüllct, die armen zerfallenden Menschen zu lieben und'Rt stinen zwei Annen, eh' sie auf die Erde fielen, das schönsteHerz an sich zu ziehen und zu pressen, eh' es unter die Erv-ichollcn niedersänke. Die Liebe heftet ihre Schmarotzerpflan-«en-Wurzcln an alle andre Empfindungen,ii.

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