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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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sein. Wäre unter diesen Leuten ein gewisses so no snis guninicht der Unterschied zwischen Laune und Grobheit, zwischenFeinheit und Beleidigung: so fehlte er.

Ich sagte oben, es war jZeit, daß unser Paar ankam,des H. von Oefels wegen. Denn das Geburtsfest der Nest-dentin rückte heran, gleichwol hatte noch kein Mensch eineSeite von seiner Rolle memoriert. Die Leser haben nocheben so wenig vom Geburtstag-Drama im Kopfe als dieSpieler; daher soll ihnen hieb ein dünner Absud dieser Oefel-sehen Pflanze vorgesetzt werden.

* *

Dekokt aus dem Geburtstag-Drama.

„2n einem französischen Dorfe waren zwei Schwesternso gut, daß jede verdiente, das Nosenmädchen zu werden,und so uneigennützig, daß jede wollte, die andre würd' es.Marie hieß die eine und Jeanne die andre. Am Lage vorder 'Austheilung der Preismedaille von Rosen stritten sie sichdarüber, wer sie — ausschlagen sollte: denn sie wußten vonrecht guter Hand, daß blos auf eine von ihnen die Rosen-krone fallen würde. Jeanne — von der Ministerin gespielt— wischte durch den schönen Einfall unter der Laubkronchinweg, daß sie ihren Liebhaber Perrin — Oefel stellte denvor — öfter und öffentlicher um sich hatte, als eine Rosen-Kompetentin soll. Marie ^die Rolle von Veata) konnte alsodie Krönung nicht von sich, wie es schien, abwenden: «wessenbat sie ihren Bruder Henri (Gustav war's), der sie besondersliebte und der seit seiner Kindheit aus ihrem Hause durchleine Reisen weggewesen, diesen bat sie um Sieg in diesemuneigennützigen Wettstreite. Er suchte sie zum cntgegengeietz-len Siege zu beredeck; endlich aber, da er die Unerbittlichkeitihrer schwesterlichen Liebe so entschieden sah, versprach er, für