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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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„Ich will jetzt reden wie ein Buch oder wie eine Dok-tordisputazion; ich sollte ohnehin eine für einen Doktoran-den mit der Doktorsucht schreiben und wollte darin entwederden wervus iscliinclicus oder den nervns s^inputbetion»durchgehen; ich will's bleiben lassen und hier und in derDisputazion von schwachen Nerven überhaupt reden."'

„Jeder Arzt muß eine Favorit-Krankheit haben, die eröfters sieht als eine andre — die meinige ist Nervenschwäche.Reizbare, schwache, überspannte Nerven, hysterische Um-stände und Deine Hypochondrie — sind viele Taufnamenmeiner einzigen Lieblingskraukheit."

„ Man kann sie so zeitig wie den Erbadel bekommen —der Erbadel selber, fast die hohem Weiber und höchsten Kin-der haben sie aus dieser ersten Hand — dann kann sie durchalle Doktor-Hüte gleich den ewigen Höllenstrafen nicht weg-genommen, sondern nur gelindert werden."

„Du aber hast sie Dir wie den Kaufadel durch Verdien-ste erworben."-

„Sie ist vielmehr selber ein Verdienst — sagt' ich —und ein Hypochondrist ist der Milchbruder eines Gelehrten,wenn er nicht gar selber dieser ist; so wie die Blattern, dieden Affen so gut wie uns befallen, auf seine Verwandtschaftmit dem Menschen das Siegel drücken." —

„Aber Dein Verdienst — fuhr er fort — ist viel leich-ter zu kurieren. Wenn man Dir dreierlei, nämlich Deine»pathologischen Fieberbilder — Deine Arzneigläser —und Deine Bücher nimmt: so wird die Krankheit mit dreinbegeben. Ich vergesse immerfort, daß ich wie eine Disputazion re-den will. Also die Fieberbilder! — Die jämmerlichste Semiolik