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matter Hektik» frißt und verdaut eine halbe Stunde vor sei-nem Sterben. — Daher hat Deine gelbe Herbstfarbenge-bung, Deine fleischlose Knochen-Versteinerung, Dein auf-hörender Puls, sogar Deine Ohnmachten haben — nichtszu sagen, mein lieber ?nul."

„Ei! den Henker!" sagte der Pazient!

„Denn, sagte der Doktor, da alles durch Nerven, wo-von oft Gelehrte nicht einmal die Definizion wissen, worun-ter ich gehöre, ausgeführet wird: so müssen die periodischenund wandernden, aber flüchtigen Krampst und Ermattun-gen der Nerven nach und nach die ganze Semiotik durch-laufen, aber nicht die ganze Pathologie. Jetzt tritt meinzweiter Paragraph in der umgoldeten Disputazion hervor." —„Wo war denn der erste?" fragt' ich.

„Schon da gewesen! Daher wirft der zweite alle Arz-neigläser auf die Gasse, bläset alle Pulver in die Luft, legtmit Bannstralen alle verdammte Magen-Arzneien in Asche,gießet sogar warme und oft kalte Badewannen aus undschiebt Kämpfs Klystier-Maschinen weit unter das Kranken-bett und tobt sehr. . . . Denn die Nerven werden so wenigin einer Woche (es sei die beste Eisenkur da) gestärkt, alsin einer Woche (es sei die größte Ausschweifung da) ent-mannt; ihre Stärke kehret mit so langsamen Schritten zu-,rück als sie sich entfernte. Die Arzneien müssen sich also inSpeisen — und da dieses schadet — mithin die Speisen sichin Arzneien verwandeln."

„Ich esse vom Wenigsten."

„Das ist die unangenehmste Unmäßigkeit, und der Ma-gen treibt alsdann nach seinen Kräften eine Art von Skepti-iiSmus oder Fohismus oder doch Apathie. Kehre lieber dieiiterarische Regel (multum, noa inulta) um und iß vie-i"lei, aber nicht viel. Die Diätetik hat im Essen, Trinken,n. 12