meine Freuden - Sektores den ästhetischen Stab brechen, son-dern einen Eichenzweig, um den Vater derselben zu bekrän-zen.
Dieser Vater ist jetzt ein Damenschneider, aber blos infolgendem Sinn: in der Mitte von Lilienbad steht der medi-zinische Springbrunnen, aus dem man die aus der Erde quel-.lende Apotheke schöpft; von diesem Brunnen entfernen sich inregelloser Symmetrie die Kunst-Bauerhütten, die die Badgästebewohnen; jede dieser kleinen Hütten putzt sich scherzhaft mitdem heraushängenden Malzeichen oder der Signatur irgendeines Handwerks. Mein Häuschen hält eine Scheere alseine technische Jnsignie heraus, um kund zu thun, wer darinwohne (welches ich thue), treibe das Damenschneider-Hand-werk. Meine Schwester ist (nach dem Erponcnten eines höl-zernen Strumpfs zu urtheilen) ein Strumpfwirker; neben ihrschwankt ein hölzerner Stiefel oder ein hölzernes Bein (werkann's wissen?) und saget uns so gut wie ein Handwerk-gruß den darin seßhaften Schuster an, welches niemand alsmein Gustav ist.
Auf Beatens Hütte, die wie jetzige Damen einen Hutover ein Dach von Stroh aufhat, liegt eine lange Leiter hin-auf .und kündigt die schöne Bäuerin darin an und istdie Himmelsleiter, unter der man wenigstens Einen En-gel sieht.
Es ist auch auswärts bekannt, daß unser Fürstenthuinso gut seinen Gesundbrunnen hat und haben muß als irgend ei-nes auf der Fürftenbank —- (denn jedes muß eine solche pharma-zeutische Quelle wie einen Flakon bei sich führen, um gegeukameralistische Ohnmacht daran zu riechen) — ferner kann esbekannt sein, daß sonst viele Gäste hierher kamen und jetztkeine Katze — und daß daran nicht der Brunnen, sonderndie Kammer schuld ist, die zu viel hineinbauete und zu viel