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und dcr Ostwind ging neben ihm und die große Sonnestand und schlug wie ein Herz am Himmel und trieb alleStrome und Tropfen des Lebens um sich herum.-

Gustav spielt eben sanfter, und seine Tone halten mei-nen noch immer leicht in hypochondrische Heftigkeit über-gehenden Athem aus. —

Als jetzt die Mühle der Schöpfung mit allen Rädernund Strömen rauschte und stürmte: wollten wir in süßerBetäubung kaum gehen, es war uns überall wohl: wir wa-ren Lichtstralen, die jedes Medium aus ihrem Wege brach;wir zogen mit der Biene und Ameise und verfolgten jedenWohlgeruck bis zu seiner Quelle und gingen um jeden Baum;jedes Geschöpf war ein Pol, der unsere Nadel zu Abbeu-gungcn und Einbeugungen lenkte. Wir standen in einemKreis von Dörfern, deren Wege alle mit fröhlichen Kirch-gängen! zurückkamen und deren Glocken die geistige Messeeinläuteten. Endlich zogen wir auch der Wallfahrtenden An-dacht nach und zur Kirchthür der kühle» Nuhestätter Kirchehinein.

Wenn ein llluitro <Io plaisirs einem Fürsten eine Opern-dekorazion vorschlüge, die aus einer aufziehenden Sonne,taufend Leipziger Lerchen, zwanzig läutenden Glocken, gan-zen Fluren und Floren vo» scirnen Blumen bestände: sowürde der Fürst sagen, es kostete zu viel — aber der Frcu-demneister sollte versetzen, einen Spaziergang kostet's — odereine Krone, sag' ick, weil zu einem solchen Genuß nicht derFürst, sondern der Mensch zulangt.

In der Kirche ließ ich mich auf dem Orgelstuhl nieder,Um die plumpe Orgel zu kartätschen zum Erstaunen der mei-sten Seelen. Als Gustav in eine adelige Loge trat, saß in^tr gegenüberstellenden — Beata; denn eine Predigt war ihr^ lieb als einer andern ein Tanz. Gustav bückte sich mit

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