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wie einen Eichhörnchenschwanz empor gebunden, hinten undvornen und überall herum: „denn ich mache nützt alle Sonn-tage Hochzeit," sagt' er.

Nichts ist widriger, als hundert Vorläufer und Vorreitcrzu einer winzigen Lust zu sehen und zu hören-, nichts istaber süßer, als selber mit vorzureiten und vorzulaufen; dieGeschäftigkeit, die wir nicht blos sehen, sondern theilen,macht nachher das Vergnügen zu einer von uns selbst gesäe-ten, besprengten und auögezognen Frucht; und obendrein be-fällt uns das Herzgespann des Passens nicht.

Aber, lieber Himmel, ich brauchte einen ganzen Sonn-abend, um diesen nur zu rapportieren: den» ich that nureinen vorbeifliegenden Blick in die Wuzische Küche — wasda zappelt! was da raucht! — Warum ist sich Mord undHochzeit so nahe, wie die zwei Gebote, die davon reden?Warum ist nicht blos eine fürstliche Vermählung oft fürMenschen, warum ist auch eine bürgerliche für Geflügel eineParisische Bluthochzeit?

Niemand brachte aber im Hochzeithaus diese zwei Freu-dcntage mißvergnügter und fataler zu als zwei Stechfinkcnund drei Gimpel: diese inhaftierte der reinliche und vogel-freundliche Bräutigam sämmtlich — vermittelst eines Treib-jagens mit Schürzen und geworfenen Nachtmützen — undnöthigte sie, aus ihrem Tanz-Saale in ein Paar Draht-Karthausen zu fahren und an der Wand, in Mansardenspringend, herabzuhängen.

Wuz berichtet sowol in seiner „Wuzischen Urgeschichte,"als „in seinem Lesebuch für Kinder mittlern Mters," daßAbends um 7 Uhr, da der Schneider dem Hymen neue Ho-sen und Gillet und Stock anprobierte, schon alles blank undMetrisch und neugeboren war, ihn selber ausgenommen. Eineunbeschreibliche Ruhe fitzt auf jedem Stuhl und Tisch eines