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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Braut, antanzest, indem die Mutter das andre Ende halt)und das Zopfband glatt umhaben noch zwei völlige Stundenvor dem Läuten. Ger» gab' ich den Großvaterstuhl undden Ofen, dessen Assessor ich bin, dafür, wenn ich michunv meine Zuhörerschaft jetzt zu transparenten Sylphiden zuverdünnen wußte, damit unsere ganze Brüderschaft dem zap-pelnden Bräutigam ohne Störung seiner stillen Freude in denGarten nachflöge, wo er für ein weibliches Herz, das we-der ein diamantnes noch ein welsches ist, auch keine Blu-men die es sind, abschneidet, sondern lebende — wo er dieblitzende» Käser und Thautropfen aus den Blumenblätternschüttelt und gern auf den Bieuenrüssel wartet, den zum letz-tcnmale der mütterliche Bliimeubuseii säuget — wo er anseine Knaben-Sonntagmorgen denkt und an den zu engenSä,ritt über die Beere und a» das kalte Kanzelpult, aufwelches der Senior seinen Strauß auflegte. Gehe nach Haus,Sohn Deines Vorführers, und schaue am achten ZuuiusDich nicht gegen Abend um, wo der stumme sechs Fuß dickeGottesacker über manchen Freunden liegt, sondern gegenMorgen, wo Du die Sonne, die Pfarrthüre und Deinehineinschlüpsende Justine sehen kannst, welche die Frau Pa-chtn nett ausfrisieren und einschnüren will. Ich merk' esleicht, daß meine Zuhörer wieder in Sylphiden verflüchtigtwerden wollen, um die Braut zu umflattern; aber sie sieht'Snicht gern.

Endlich lag der himmelblaue Rock — die Livrvefarbeder Müller und Schulmeister — mit geschwärzten Knopf-löchern und die plättende Hand seiner Mutter, die alleBrüche hob, am Leibe des SchulmeisterleinS und es darfnur Hut und Gesangbuch nehmen. Und jetzt — ich weißgewiß auch, was Pracht ist, fürstliche bei fürstlichen Ver-mählungen, das Kanonieren, Illuminieren, Ererzieren und