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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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Ebenbildes nennt, nnd den man daher mehr beleben als ent-nerven muß.

Uebungen im theologischen sowol als im PolitischenDisputieren werden beinahe alle hiesigen Schuster in denbekannten Schenken anstellen; sie kosten nichts, als etwa dasVier, das man selber trinkt. Indessen wird kein einzigerSatz von ihnen durch den Scheiterhaufen unterstützet, undauch die wichtigsten und dunkelsten Wahrheiten glauben dieMeister des löblichen Schusterhandwerks dennoch durch diebloße geschickte Bewegung eines Stuhlbeins oder eines Bier-krugs gut genug zu erläutern und zu verfechten; ein Meisterdes löblichen Schusterhandwerks scheint es seiner für unwür-dig zu halten, den weltlichen Arm zu Widerlegungen zugebrauchen, zu denen sein eigner zulangt.

Die Vorlesungen, die man von Alters her über dieSonn- und Festtagevangelien jede Woche einmal im Audi-torium, die Kirche genannt, zu halten Pflegte, und für dieMan nichts zu bezahlen braucht, als was der Famulus fürdie Stühle auspresset, sollen auch dieses Halbjahr auf diegehörige gelehrte, philosophische und schwere Manier gehal-ten werden, wenn sich nur so viele Zuhörer zusammenbrin-gen lassen, als nöthig sind, ein Publikum zu formieren, wozuindessen drei Personen unentbehrlich sind. Allein man weißwol, daß dieses nicht zu hoffen steht; denn schon seit langerZeit hat man nicht mehr zusammengebracht als zwei, denProfessor nämlich und seinen Famulus, höchstens noch denTeufel, den man aber wegen seiner Unsichtbarkeit nicht gutfür eine Person nehmen kann. Gleichwol hat man nichtumhin gekonnt, dem alten Gebrauche sein Recht zu geben,und diese Vorlesungen wenigstens anzukündigen.

Der hiesige Hr. Superintendent kann diesesmal leider!nicht lesen, weil er unlängst durch einen unglücklichen Zu-