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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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gerufen. Am Sylvester- oder letzten Tage des Jahrs, wel-cher ist der 31. Dezember, regiert der Heilige, genannt Syl-vester, der unter Konstantin dem Großen, wie bekannt, derPabst Sylvester-der erste geworden. Sylvester lag also Nachtsam letzten Dezember deS Jahrs 1819 sehr matt auf seinemLager, weil er, wie gewöhnlich in jedem Jahre, den ganzenSylvestertag gewacht und regiert hatte, und erst Punkt 12Uhr wieder auf kurze Zeit entschlafen konnte, nicht auf solange wie Epimenides in der Fabel auf 40 Jahre, noch we-niger auf 177 Jahre, wie die h. sieben Schläfer in der Ge-schichte, sondern nur auf das nächste Jahr. Der fromme,jedoch schwache Mann glaubte gewöhnlich — weil wol derviele Schlaf sein Gedächtniß und Urtheil etwas geschwächthaben mochte — er habe, wenn er mit dem 30. Nachts mitder ersten Sekunde wach geworden, das ganze Jahr hindurchdie Erde nach Vermögen regiert; es mag ihm aber währendseines Schlafens auch gar vieles von den übrigen dreihundertund vier und sechzig Tagen vorgekommen sein. Denn inder Wahrheit führte er blos einen Tag lang, wie einmal>>n heidnischen Rom die Konsuln, den Zepter und Krumm-siab, nämlich den ein und dreißigsten des Christmonats hin-durch, wie er denn an diesem Negiertage in der ganzen KircheHeiliger verehrt wird, und im Breviarium nach der Ora-Ua: 3a etc. seine drei Nocturna mit den herkömmlichenLekzionen, und endlich die Ukiiponsoria erhält. Es ist abergar nicht wundersam und tadelhaft, wenn er sich für denRegenten des Jahrs ansieht, weil er das letzte Stück dessel-ben in die Hände bekommt, da auch bei dem Abschießen einesVogels nur derjenige der Vogelkönig zu nennen ist, welcher°as letzte Stück herunterschießt; und dabei kam ihm, wie schon"zählt worden, im Traume das Uebrige und Nöthige vor.

Da er nun jedesmal, wenn er Ende des letzten Dezem-XXXII 7