Etwas Aehnliches für die gebildete und weibliche Weltwerden mehr als dreizehn neueste Dichter ausführen, sogarohne ihre Religion zu ändern; und ich könnte die trefflichen,auf welche die gegenmagnetisierten Zweige hinaufweisend ein-strömten, sogar mit Namen nennen, welche dem theologischenVerdunkeln unglaublich helfen werden durch poetisches. Dasschöne Metaphern- und Farben-Jneinanderquirlen ausgezeich-neter Romantiker (z. B. Werners, oder Jsivorus Orientalis),welches auf eine angenehme Weise den Sinn und Verstandausschließt, kann nie dem Theologen unnütz sein, der die Fen-ster an der Kirche zumauert, um blinde darauf zu malen;denn jene müssen wenigstens durch übermalte Fensterscheibenso dunkel zu machen suchen, als es in alten Domkirchen ist.
Neue gute Tragödiensteller (z. B. Werner, Grillparzerin der Ahnfrau) stellen die von ihnen gebornen Personen inden letzten Akten häufig auf den Kopf, und nie ohne Erfolg— was körperlich mit der Faulbrut bei den Bienen geschieht,wenn diese ihre Bienenmaden in den Zellen mit den Köpfenunten legen, nur daß sie dann nicht heraus können, sondernverfaulen, — aber mit noch größerem Erfolge werden Tra-giker eingreifen, welche, den neuen I7Itru- oder Uebertheolvgensich anschließend, ihren Kindern nicht einmal das geben, wor-auf sie zu stellen wären
Jeder erinnert sich »och mit Vergnügen der Almanach-dichter, welche seit mehren Jahren durch den einfältigen, jakindischen Charakter, den sie in ihren Gedichten künstlich an-nehmen und durchsetzen, ihre Darstellungen auf eine eigen-thümliche Weise ausschmückten, und ihnen den eignen deutschenReiz der Einfältigkeit ertheilten, den man in den Gedichtenanderer Völker so selten findet; es beseelt aber der Dichterdie an sich todte Darstellung durch dieses Durchschimmern-xxxil. 9