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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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überschlügen, so würden wir finden, daß wir mit diesen katho-lischen Ausgaben allein, die wir jetzo als Lutheraner, ja inmehren Ländern selber die Katholiken, vergnügt in der Taschebehalten, gemächlich den ganzen Einkauf der weiblichen Pal-lien, welche doch hundertmal schöner und größer sind als diemännlichen und dabei viel unentbehrlicher, bestreiten können,da die heilige Mutter, die Mode, wol eben so unfehlbarjedesmal ist, als der heilige Vater. Denn was eben dasweibliche Pallium so sehr empfiehlt, ist der Preis, da dergewöhnliche und doch ordentliche Schaul einer mittelmäßigenHonvraziorin vielleicht nicht mehr beträgt als der ganze er-bärmliche Anzug ihres Mannes in der Kammer, oder in derKanzlei, und kostet er mehr und bis über tausend leichteGulden, nun so ist auch Einnahme und Dame darnach, undetwa eine Gesandtin, eine Ministerin oder eine Frau, dieborgt. Mit solchem Kaufpreise aber vergleiche man nun diegrimmigen Gesetze und Rechentafeln der Männergesichter, dieRück- und die Vor- und die Seiten-Pas der an sich schätz-baren Schaultänzer gegen und ohne Schaul, ihre englischenAchten, überhaupt ihre Englischen einzig und allein gegendie Ausgabe für einen englischen Artikel, der nicht einmalbei dem kleinsten Mädchen zu entbehren ist, geschweige beiden höhern Weiber», welche aus Gründen, die hier nichtweitläuftiger zu entwickeln sind, allerdings den Grundsatzhaben dürfen, daß sie, ganz entgegengesetzt den Bienen, dieim Stocke leere Zellen nicht leiden, sondern sogleich füllen,im Haushalten die vollen nicht lange lassen.

Uebrigens ist sich jede Frau bewußt, daß sie ihr Pal-lium nicht der Schönheit wegen trägt, sondern theils derGesundheit, theils des züchtigen Anstands halber; aber ichkann es jedem Manne beweisen. Welchen reizenden Anblickkann wol eine Rückenfronte von Rückendreiecken und umge-