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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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nur Eine rechte Ruhe gibt es, die, welche durch das An-schauen des Überirdischen zu uns kommt wie die körperlichedurch den Nachthimmel. Hingegen der Erdentag soll den *Menschen nicht einschläfern, sondern aufreizen; sonst sinkt erin die Ruhe des Todkranken, die man zuweilen Völkern zu-bereiten wollte.

Hesperus war den Griechen der Sohn des Atlas undder Aurora, zugleich des stützenden Riesen und der Tagvor-läuferin. Aber möge eben so sehr der Morgenstern, der denTag ansagt, in diesem Jahre geistig regieren! Große Nebelzum Ueberdecken der Völker steigen jetzo in Europa auf;allein diese Verfinsterungen sind keine stillenden Hesperus-nächte; die gestiegenen Nebel kehren als Krieggewitter undBlutgüsse zurück; dann erst wird es ruhig und licht. Er-leuchtung allein hat die jetzigen Völker so hoch über die ver-gangenen hinaufgeführt; bloße Wärme und Glut des Wol-lens ist allen Jahrhunderten gleich zugetheilt, und kann nicht,wie das Licht, immer wachsen, aber dieses nimmt ewig zu.

Wo Licht schädlich wurde, war es nicht sein Zuviel — sonstmüßte es die Zeiten immer mehr vergiften, weil es an denZeiten wächst — sondern sein Zuwenig, oder sein Nicht-genug.

Nur Licht! betet die Menschheit in ihren Kämpfen, wieAjar in der Schlacht. Dieses allein beruhigt, wenn es ent-zweiet hat, und kühlet ab durch die Früchte, die es reist, wie ^unter den warmen Stralen der Sonne Früchte mit kalterSchale hangen und zum Kühlen reifen.

Aber laßt uns das neue Jahr und seinen regierendenStern hoffend begrüßen! Denn es ist mit der Fahrt derVölker auf dem Flusse der Zeit, wie mit der Fahrt auf demDonaustrom; die Schiffe drängen sich oft zwischen Felsendurch, die sich einander zubeugen und die immer dunkler und ^