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Paar hohen und höchsten Herrschaften, die ganze Vereinigungauf das Gewissenhafteste betrieben und abgemacht hatte. DieWittwe wollte nach dem Tode des an Sonnenmangel erlosch-nen Thomas ihren Wittwenstuhl nach TorneL verrücken; undder Täufer Johannes wollte gleichfalls, als ein Strohwitt-wer seiner nach heißeren Gegenden entflohenen Mulattin, sichverändern, und in sein Stroh eine Garbe mit frischen Aehren-kränzen haben und betten.
Seltene, schönste Eintracht! Die Trauung wurde vomProgramm auf den 22. Dezember un, neun Uhr zwei Minu-ten Vormittags 1822 festgesetzt, wo der Eintritt des Riesen-paars in die Ehe gleichzeitig mit dem Eintritt der Sonnein das Zeichen des Steinbocks erfolgen sollte. In allenhöhern Zirkeln und Kongressen wurde von nichts gesprochen,als von der unabsehlichen Völker-Wohlfahrt einer Vermäh-lung gleichsam zwischen Tag und Nacht, Licht und Schat-ten, aus welcher Mischung die schönste Dämmerung gebo-ren wird.
Wenn Essen und Trinken bei Völkern mit Recht fürdie beiden profanen Sakramente des bloßen Körpers gelten— daher sonst bei der Kaiserkrönung in Frankfurt nur dieFleischer und dieVötticher sich um den kaiserlichen zwei-köpfigen, Weine speienden Adler balgen durften — so istDämmerung — wie ja schon in die unbildliche die meistenGenüsse der Hohen und Niederen fallen — recht für denLeib gemacht, welcher bei jedem Anzünden neuer Wissenschaf-ten und Lichter der erste ist, der zum Docht sein Fett herge-ben muß. Und noch dazu ist geistige Dämmerung unterAuspizien und Zufuhren für alle Sinne wol bis zur nor-dischen Götterdämmerung zu steigern, wie die Atheisten derEnzyklopädie und des römischen Stuhls im Mittelalter be-weisen.
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