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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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fenen Wechsel der Abreise bewilligte (in Leipzig gestattete-ein Kaufmann keinen halben Respekttag, obwol in Hamburgeilf Tage), gibt er im Gesellschafter einen so wohlwollendenBericht über den Dresdner Gast und über die Freundlichkeitseiner Wirthe und Wirthinnen, daß in den Miszellen dersonst braven Neckarzeitung gegen ihn im Julius ") ein Schafmit mehr Gehörn als Gehirn aufstand und auf ihn undseinen Bericht mit den Worten losstieß: „Und all' der Bom-bast Jean Pauls wegen, dessen chaotische Schriften keine Ten-denz, die so besondere Beachtung verdiente, verrathen, keinender Menschheit wohlthätigen Zweck verfolgen — kauderwel-sches Geschreibsel, das in wenigen Jahrzehenden vergessen seinwird." So weit das Neckarschaf in seiner Drehkrankheit!— Freilich hätte der Redakteur oder Schäfer wissen sollen,daß er ein drehkrankes Stück unter seinen Merinos aus- undeintreibt.

Obgleich nun der chronologische Rechenfehler des Korre-spondenten öffentlich widerlegt sein mußte, weil sonst derFehler Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende, wenigstens (nachdem schon berührten Neckarschafe mit Gehörn) ein PaarJahrzehende lang nachgeschrieben wird — so ist doch derEndesunterzeichnete der Erste, der dem Anachronologen allesLob für seine Liebe gegen die Wahrheit und den Gast er-theilt, wenn er desselben innern und äußern Frühling irrDresden schildert. Und wahrlich der ist für einen Dichter,wie der Gast, leicht da zu sinven, wo die äußeren Schön-heiten der Natur als Rahmen die inneren der Kunst vergol-den, wo die fernen Gebirge romantisch-erhaben, die nahenanmuthig sind, und durch den Strom die Ebene wechselndbeides ist. Begegnen nun gar in solchen Umgebungen deur

») No. 182 der Neckarzeitung.