Band 
[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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366
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xxvm.

Gesichte einer griechischen Mutter.

Ein Traum;

in den letzten Tagen des Juli-Monats 1821.

^er Traum trägt gern den Menschen in die jugendlicheVergangenheit zurück; aber in welche muß er jetzo eher zu-rücktreiben, als in die griechische aus einer mörderischen Ge-genwart hinweg, wo Christen von Thieren den Thieren vor-geworfen werden und die Enkel der Lehrer Europas zu neuentiefern Sklaven alter despotischer Sklaven niedergekrümmt;eine Zeit, wo das lichte milde Europa vor einem offnenThiergarten losgelaßner, auf gebundne Christen losstürzenderTiger mit ohnmächtigen Thränen stehen muß, und vor Städ-ten voll Schlachtfelder ohne Schlachten. Mir träumte nun,mein Geist war im alten Athen, als noch alle Tempel undalle Freien aufrecht standen und Philippus von Macedonienblitzte und Demosthenes donnerte. Am Tage, wo DianasTempel zu Ephesus abbrannte und Alerander der Große ge-boren wurde, rannte eine hohe Frauengestalt, eine wahn-sinnige Seherin durch die Stadt mit aufgehobenen -Händendes Jammers und mit sestzugepreßten Augen, damit keineThränen durchdrängen; aber das blühende Gesicht veraltete