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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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Mit Recht sagt das Sprichwort: Wenn große Herrensich raufen, so müssen die Unterthanen die Haare hergeben;denn man setze auch, diese große Herren trügen glücklicherWeise Perücken und fielen einander in diese: so muß mandoch bedenken, daß die Perücken lediglich aus Haaren, diemran todten oder Hingerichteten Unterthanen abgeschoren,gewebet worden. Man kann dieses daher die Tonsur desUnterthanen heißen, der das Gelübde der Armuth, derEnthaltsamkeit und des Gehorsams thut, um seinenHerrn dadurch in den Stand zu setzen, die drei entgegenge-setzten Gelübde zu leisten und zu halten. Daher die alteMönchsregel: Nonacbi est xlornre, non cloeere.

Sollte man nicht von einem gewöhnlichen Advokaten,wie von einem Frauenzimmer, Unwissenheit der Rechte ver-muthen dürfen? Und warum macht er sich diese Rechts-wohlthat so selten zu Nutze?

Aesop behauptete freilich, daß Prometheus den Teig,woraus er uns arme Nürnberger Puppen knetete, mit Thrä-nen statt des Wassers angefeuchtet; allein ich habe Grundzu glauben, daß er lügt. Denn ich will hoffen, daß er dieDamen mit Schönheitwasser, die Stabsoffiziers mitCouragewasser oder mit einem Liebestrunk, die Mönchemit kostbarem Weihwasser eingemacht. Auch hatte Pro-metheus so geschickt fortfahren sollen, als er angefangen;allein er versah es gänzlich, und sorgte schlecht für seineEhre, da er in mein Wesen offenb.ar Scheide-, Bitter-