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gar sein festes vielfarbiges Land hat bei wenigem Wasser— seine vierhundert Seelen von Bauern— vielleicht eben soviele Seelen in Büchern; — Garten und Felder — undnebenbei doch noch das Thürmerwaarenlager. — Aber mandarf hier gar nicht mehr vergleichen, denn sonst wollt' ichmich anheischig machen, sogar den so sehr unterhaltenen Land-Pfarrer mit seinen 400 Seelen wieder zu Nichts einzuschmel-zen, blos dadurch, daß ich ihn gegen seinen Superintenden-ten hielte, oder einen sonstigen Städter, der Hofleute gar nichtzu gedenken; denn das Messen ginge immer höher hinauf,bis man gerade — und zwar schon unterwegs -— das Wi-derspiel fände, nämlick tägliches Leiden an der Eintönigkeitund Einschläfrigkeit des Lebens.
Aber woher kommt denn so unerwartet wieder diese?Blos von dem auf irgend einer Zukunft festklebenden Blicke,unter welchem die hinführende Gegenwart nur farblos undunscheinbar wegläuft. Daher findet das Kind, das über keinetägliche Gegenwart hinwegsieht, in dieser lauter Abwechs-lung; der ältere Mann aber findet sogar seine Jahrzehendeeinander ähnlich.
Daher sollte man nur Tagebücher der Empfindungenschreiben, nicht der Begebenheiten; weil diese nur durchjene sich aus dem historischen Einerlei ihrer Menge erheben.So bricht dasselbe Mondlicht sich anders im Auge des Dich-ters, der Geliebten, des Reisenden, des Sternsehers, des Jä-gers und des Diebes. Aber wie, nach Plutarch, der ältereKalo eine römische Geschichte ohne Namen schrieb, so könnteman eine einzige, namenleere, aber sachvolle, gute, glaub-würdige Lebensgeschichte aufsetzen, welche ein ganzer Klub-Menschen auf einmal als die seinige gebrauchen könnte, blosindem jeder seinen Namen darüber setzte.
Das beste Tagebuch, wo Aeußeres und Inneres, Em-
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