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bewegen. — Unaufhörliches Fließen ist Stehen; ein ewi-ger Strom ist ein stehendes Meer. Das Vergehen der Zeitkümmere dich nicht, da sie eben ja nie vergehen kann, son-dern blos ein ewiges Entstehen abmißt und einschließt. Undkann denn in uns auch nur das kleinste Gefühl oder daskleinste Gedankending verschwinden, ohne durch ein neues fastfrüher ersetzt zu sein, als das altr — denn im Geiste gibtes keinen leeren Raum — abgetreten ist; und steht also nichteine unverrückte ewige Welt vor uns fest? Oder was willdenn sonst noch eine Ewigkeit im Menschen?
Letzte Antwort: Das Herz. Nun für dieses wird schonkünftig der sorgen, der die Zeit herausgab aus seiner Ewig-keit und der wieder diese hineinlagerte neben jene, ins Herz.Erschüttert dich zu sehr das Flüssige, Fliegende des Lebens:so schaue den alten Festen an, Gott!