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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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liier den Heldentod, mit ihm fielen Cavallotti, Rossi und vielebrave Offiziere und Soldaten. 2 ) Bis auf 40 und 80 Schritt kamendie Garibaldiner an die Mauer heran, dann war ihre Kraft erschöpft,das furchtbare Schnellfeuer der Schützen in der Dorfumfassung —über welche der mit 10./21 in Daix eingetroffene Führer des F./21,Hauptmann Kasch, inzwischen den Befehl erhalten hatte — warnicht länger zu ertragen, Alles warf sich flach auf den Boden oderhinter die nächste vorhandene Deckung. Und wiederum beschränktesich eine Zeitlang der Kampf auf ein gegenseitiges Feuern.

Um 422 A. trat hier auf preussischer Seite ein eigenthüm-licher Zwischenfall ein, welcher beinahe die rühmliche Ausdauerder Vertheidiger vollständig zu nichte gemacht hätte. Das letzteVorstürmen der Garibaldiner hatte die Patronenvorräthe der amHauptangriffspunkte stehenden 3./61 vollständig erschöpft. Aufdie Meldung des Hauptmanns v. Pirch, dass sich seine in der Feuer-linie befindlichen Züge fast verschossen hätten und sich bei erneutemAngriff nicht würden halten können, beschloss Oberst-Lieutenantv. Lobenthal, sie durch Theile seines Regiments aus dem Rückhalt ab-lösen zu lassen. Da dieser aber drei Bataillonsfahnen, 1 ) welche all-mählich ins Dorf geschickt worden waren, zu bewachen hatte, so konnteman ihn nicht mit einem Male vorschicken: die Ablösung konnte nurzugweise stattfinden. Major v. Kornatzki sandte daher zunächst einenHalbzug 7./21 vor, um den an der Südseite der Mauer stehendenHalbzug 3./61 abzulösen. Durch ein Missverständniss aber ver-liessen gleichzeitig mit letzterem auch der an der Ostseite auf-gestellte Halbzug und der 1. Schützenzug (Lieutenant Claassen) ihreStellungen und begaben sich nach dem hinter dem Park gelegenenGehöft, wo der 6. Zug stand und Hauptmann v. Pirch, dör hierbeischwer verwundet wurde, die Patronenausgabe aus Beständen des21. Regiments leitete.

Den Garibaldinem blieb die Entblössung der Mauer von Ver-theidigern nicht verborgen. Sous-Lieutenant Costa, der dies zuerstbemerkte, sprang aus seiner Deckung empor, seine Mannschaftfolgte ihm. Bald war die kurze Strecke bis zur Mauer im vollenLauf zurückgelegt, man kam an ihrem Fusse an und besetzte sie,die vom Gegner eingeschlagenen Schiesslöcher benutzend; einzelnebegannen sie zu erklettern und an der südöstlichen Ecke in denPark einzudringen.

In diesem Augenblicke gewahrte Lieutenant v. Foller, welchervom Bataillons-Adjutanten, Lieutenant Luther, zu Pferde an Ort

J ) Be. 307 und 308. — 2 ) Zwei des Regiments No. 21 und eine No. 61.

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