IX
häutig, glasig, durchsichtig und geadert und können sowohl da'Länge nach gefaltet, als einmal eingeknickt und so unter 'liefiugedecken untergeschlagen werden. Manchen Käferarten e en iHinterflüge], womit ihnen auch die Möglichkeit zu fliegen genommenist. Den Weibchen einiger Käfer z. B. Phosphaenus, ampyris,Gymbius und Drilus fehlen beide Flügelpaare vollständig.
Die drei Fusspaare sind stets kräftig un lormg umbestehen aus einer Reihe von Gliedern. Das Wurzelstiic , mi emder Fuss in der Gelenkpfanne sitzt, heisst die Hüfte (coxa a .
G a). An dieser sitzt ein kleines Hornstück, der sogenann eSchenkelanfang (trochanter Gb), mit dem sich ein star eslängeres Glied, der Schenkel (femur G c), verbindet. Auf lesenfolgt wieder ein längeres stärkeres Stück, das Schienbein o eidie Schiene (tibia Gd), und hieran schliesst sich das aus '■>kleineren Gliedern bestehende Endstück des Fusses, die ar s e(tarsa Ge). Das letzte Glied der Tarse ist stets das*längste uncträgt zwei Klauen, Krallen, Hacken (Unguiculi Gt), ie aifrei, bald theilweise verwachsen, bald gleichgross, bald ung eic un ^manchmal an der gebogenen Kante gezähnelt sind. Selten is nuieine Klaue vorhanden, und ebenfalls selten sitzt zwischen denbeiden Klauen noch eine kleinere doppelte Klaue, die After aue,z. B. bei Lucanus. . ,
Der Bau der Beine, die Form und Grössenverhältnisse dereinzelnen Stücke aber sind nach der Lebensweise und der eiriehtung verschieden. Das häufigste sind die Laufbeine ( a . oG), bei den Wasserkäfern findet man Schwimmbeine (Taf. 50 ),
die Springbeine, mit denen die Thiere flohartig hüpfen, sind durcstark verdickte Schenkel ausgezeichnet, die Gr ab bei ne habenstarke Hüften und besonders grosse und starke, meist gezäbnelteSchienen.
Die Fortpflanzung der Käfer.
Die Käfer legen ihre Eier fast immer an sehr verborgenedunkle Orte und es schlüpfen aus ihnen die Larven meist nocim gleichen Sommer.
Die Larven (Taf. 49) besitzen ausnahmlos einen deutlichen,wenn auch manchmal sehr kleinen hornigen Kopf, an dem sichvorn 2 sehr kurze, weniggliedrige Fühler befinden. Augen fehlen