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C.G. Calwer's Käferbuch : Naturgeschichte der Käfer Europa's ; zum Handgebrauche für Sammler / herausgegeben von Professor Dr. G. Jäger
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4) die Seitenlappen mit 2 Hohlpunkten. Oberkiefer hornig, ein-warts gebogen, mit scharfer Spitze, der linke in der Mitte der innerne ite mit 2 Zähnen, der rechte mit einem Zahne. Lippe hornig,3zähnig, der mittlere Zahn getheilt. Kiefertaster 2, der vordere 2-,^ er hintere 4gliederig, das Endglied des letzteren beilförmig. Lippen-taster 3gliederig, das Endglied ebenfalls beilförmig. Flügeldeckenfüglich gewölbt, runzelig., mit einander verwachsen. Flügel fehlen.ieine lang; die drei ersten Glieder an den Vordertarsen sind beim cferweitert. In Wäldern unter Steinen, alten Stöcken und abgefallenemkaube, bei Regenwetter auf Wegen. Larve von Februar bis Juni frisstSchnecken; Käfer erscheint Juli, August.

coriaceus Bon. (Taf. 2. Fig. l.) Lokalvar.: lucidulus Besser. Russland;f. üneatus Besser. Podolien; cordicollis Mötsch. Kärnten; minor Friv. Ser-spretus Dej. Volhynien; baimaticus Dahl. Türkei. Schwarz, matt-giänzend. Halsschild abgestutzt-herzförmig, vornen ausgerandet, schwach^runzelt und fein punktirt. Flügeldecken runzelig und punktirt, mit3 sehr undeutlichen Längslinien. Länge 3438 Mm. Im gemässig-ten. Europa, in Grossbritannien fehlend.

p . Fernere europäische Arten: angusticollis Mtils. Kärnten; assimilisr *sf. Bosporus; Banoni Dej. Griechenland; Cerisyi Dej. Griechenland; clypea-rs Adams. Kaukasus; graecus Dej. Griechenland; talychensis Men. Kaukasus;

nr. ivauKasus; g

redmanni Guer. Bospo

Cechi

Carabus, L.

enus Fisch., Ceroglossus Solier-, Coptolabrus Solier., Iniopachus Solier.,Megodontus Solier., Pachyconium Solier., Plectes Fisch., Tachypus Web.

Laufkäfer.

Fühler fadenförmig, ngliederig, die 7 letzten Glieder feinbehaart.1. ze hornig, am vorderen Rande ausgeschnitten und gefranzt. Ober-kiefer hornig, einwärts gebogen, am Innenrande in der Mitte mitei öem stumpfen Zahne. Lippe hornig, 3zähnig. Kiefertaster 2, derV ° r dere 2-, der hintere ngliederig, das Endglied des letzteren breiter,.gestutzt und beinahe 3seitig. Lippentaster 3gliederig, das End-ghed von der gleichen Form, wie bei dem hinteren Kiefertaster.

lu geldecken eiförmig, bald ziemlich kurz, bald sehr gestreckt ge-Vv olbt und haben verschiedene Zeichnungen, nach welchen man sie,''le wir es versuchen werden, abtheilen kann. Flügel fehlen. Beinean g und stark. Beim cf sind gewöhnlich die 4 ersten TarsengliederatL den vordersten Füssen erweitert, es gibt deren aber, bei denenas vierte sehr schwach oder gar nicht erweitert ist.

Eie Käfer leben an versteckten Orten in Wäldern, Gärten, Wein-r g e n, auf Aeckern und Wiesen, und gehen meistens des Nachts

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nrer Nahrung nach, welche hauptsächlich in Larven, Raupen, Wür-1 ^ ern > Insekten etc. besteht. Wenn man sie berührt, spritzen sie®inen äzenden, stinkenden Saft aus zwei neben dem Mastdarm mün-en< ien Drüsen. Larven entschiedene Raubthiere, welche ihre Beuteden Mandibeln aussaugen. Verwandlung im Herbst, der Käferer wintert und wird am besten im Frühjahr gefangen.