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Mecinus, Germ.
Curculio L. Herbst., Macipus Ster,, Neptaphilus Mey ., Rhynchaenus Giß-Fühler kurz. Geissei ögfcederig; die ersten 2 Glieder länglichkurz kegelförmig, die folgenden kurz, beinahe abgerundet. K eU4 gliederig. Rüssel fadenförmig, stark, rund, gebogen. Augen anden Seiten des Kopfes, einander nicht genähert, fast eiförmig, weniggewölbt. Vorderhüften an einander stehend. Alle Schienen an oSpitze mit einem Haken bewaffnet. Drittes Tarsenglied gross, 2 lapp 1 ff >Schildchen abgerundet, 3 eckig, deutlich. Halsschild breiter als lang’an der Spitze etwas verengt, an den Seiten etwas gerundet. Flugedecken verlängert, fast walzenförmig, an der Spitze zusammen abg erundet, den Hinterleib ganz bedeckend. Körper verlängert, fast walzenförmig, spärlich behaart, geflügelt. — Larven im Stengel niedererPflanzen.
pyraster Herbst. (Taf. 34. Fig. 14.) Lokalvarietäten: denigratusSüd-Russland; haemorrhoidalis Herbst. Deutschland; pyraster Germ. Frankrei •Verlängert, schwarz, etwas glänzend, fein grau behaart, meist diFlügeldeckenspitze, der Fühlerschaft und die Füsse röthlichbraun.Halsschild dicht punktirt, am vordem Rande mit einer feinen ver "tieften Querlinie. Flügeldecken tief punktirt gestreift; die Zwischenräume eben, unregelmässig punktirt. Länge 3 Mm. — Im nördlich 0 “und gemässigten Europa, in Süd-Russland, auf Wasserpflanzen ununter der Rinde alter Stöcke.
Fernere europäische Arten: alternans Kirsch. Andalusien; eirculatn 9Marsh. Deutschland, Frankreich, Spanien, England; collaris Germ. Sachse ,Oesterreich, Larve in einer Stengelanschwellung von Plantago major; coin°Boftem. Portugal; dorsalis Anbe. Frankreich; Heydeni Wencker. Deutschlau11janthinus Germ. Frankreich, Süd-Deutschland, Larve im Stengel von Lin an >longiusculus Bohem. Korsika.
Nanophyes, Schünh.
Cionus Clairv., Curculio Fahr., Nanodes Schönh. l)ej ., Orobitis Sturm.iRhynchaenus Fahr.
Fühler lang, etwas dünn. Geissei 5 gliederig; die ersten 2 Glied® rlänglich, fast kurz, kegelförmig, die folgenden kürzer, fast gerunde ■Keule 3 gliederig. Rüssel linienförmig, rund, wenig gebogen. Aug e “auf der' Stirne einander genähert, gerundet, wenig gewölbt, g r ° sS ‘Hüften der Vorderbeine an einander stehend. Beine lang. Schiene 11an der Spitze abgestutzt, unbewaffnet. Schildchen sehr klein, kau®sichtbar. Halsschild breiter als lang, nach vorn stark verengt, an dSpitze abgestutzt, oben mässig gewölbt. Flügeldecken fast eiförnnf>’gegen die Spitze verschmälert, vorn hoch gewölbt, etwas höckedo’an der Spitze zusammen abgerundet, die Afterdecke bedeckend. KörPeiförmig, beiderseits verschmälert, oben stark gewölbt, etwas höcker*S’behaart, geflügelt. — Auf feuchten Grasplätzen auf niederen Pflanz 011 ’"in deren Stengel die Larven leben.
lytliri Fahr. (Taf. 34. Fig. 15.) salicariae Oliv. Lokalvarietäten: angn-^ 1 ,pennis Bach. Schlesien; rufipes Tourn. Schweiz; salicariae Fab. Sch wen ’